Apulien – ein Traum aus Kunst und Meer
Apulien, vom adriatischen und dem ionischen Meer umgeben, bietet seinen Besuchern Ferien für Geist und Seele mit viel Kultur und Kunst, langen Sand- und Felsstrände mit kristallklarem Wasser und unberührten Badebuchten.
Eine Reise durch Apulien wird von der Gastfreundlichkeit und Hilfsbereitschaft seiner Einwohner, von endlosen Olivenplantagen, geheimnisvollen Buchten und dem kristallklarem Meer geprägt.
Die idyllische Hafenstadt Otranto liegt auf einem Felsen und ist von einer alten Stadtmauer mit dem Schloss aus dem 15. Jahrhundert umgeben. S. Cesárea ist berühmt wegen seiner Grotten. Besonders hervorzuheben sind die Grotten “Romanelli“, “Zinzulusa“ und “Rotundella“. Auf der Reise sollte man auch in Santa Santa Maria di Leuca, 70 km südlich von Otranto gelegen, Halt machen und dort das Kloster mit der Wallfahrtskirche besuchen.


Im südlichen Teil Apuliens liegt Lecce, die Hauptstadt des Salento, die Dank ihres Reichtums an Kulturgütern auch oft „Florenz des Barocks“ genannt wird. Die Altstadt ist vom Barockstil gekennzeichnet und fasziniert durch Balkone, Portale und Säulen die ihren stimmungsvollen chromatischen Effekte einem eigenartigen Baumaterial zu verdanken haben: „la Pietra Leccese“, das weiß-goldene Gestein aus der salentinischen Halbinsel. Ein Meisterwerk des Barocks ist die Kirche Santa Croce in Lecce, die sich in der Nähe des Platzes Sant’Oronzo, im Herzen der Altstadt, befindet.
Ein Besuch in Alberobello, der Hauptstadt der Trulli, darf bei einem Urlaub in Apulien auf gar keinem Fall fehlen. Bis in die 30er Jahre des vorigen Jahrhunderts hat sie kein Mensch beachtet, die kleinen Häuser mit den hohen runden Dächern in Apulien, die Trulli.
Trulli, waren Häuser armer Leute auf dem Land. Jetzt sind sie ein “Monumento nazionale” und gehören zum Weltkulturerbe der Unesco. Aus gutem Grund, denn was auf den ersten Blick nur putzig erscheint, erweist sich als eine klug durchdachte Architektur von hoher Kunstfertigkeit: Ohne Mörtel wurden hohe Gewölbe aus Steinquadern geformt, die an mykenische Schatzhäuser erinnern. Die hohen Kegeldächer waren Vorratsspeicher für das Getreide. Außen wurden sie zum Schutz vor dem Regen, schuppenartig mit einem Kranz von Bruchsteinplatten belegt, was den Trulli ihr charakteristisches Aussehen verleiht. Der Raum unter dem Speicherkegel war der Wohnraum der Menschen und auch der Stall für das Vieh. Mensch und Tier lebten unter einem Dach, und wenn Nachwuchs kam, wurde direkt neben dem alten Trulli ein neuer gebaut, eine Wand wurde durchgebrochen, – je mehr Kegel, desto größer die Familie, umso wohlhabender der Bauer. Heute haben viele der alten Bewohner die kleinen unbequemen Häuser verlassen. So werden die Stadtteile “Aia Piccola” und “Monti” mit ihren über eintausend Dachkegeln langsam von Andenkenläden und Restaurants in Besitz genommen. Die Trulli vor den Toren von Alberobello haben, wenn auch verfallen, bis heute ihren Zauber bewahrt.

„Apulien ist eine Schatzkammer der Kultur, übervoll mit Zeugnissen großartiger Architektur und Kunst. Bei der Druchreise vom Norden bishin zu zur Santa Maria di Leuca, der südlichsten Spitze Apuliens wird der Urlauber beeindruckt von der Vielfältigkeit der Landschaft, ihrer Farben und der kulturellen Einflüsse einer bewegten Geschichte“.

1 Kommentar »
Pingback by Urlaub, Reisen und Mehr… » Blog Archive » Salento-Halbinsel
Posted on 20 September 2007 at 18:34
[...] Der Ort besticht durch die lange Kurpromenade und ist gleichzeitig auch das bedeutenste Thermalbad in Apulien. [...]