Malerische Abruzzen

Schreiben von agathe den Juli 24th, 2007 — in Abruzzen

Die Abruzzen sind eine Region in Süditalien zwischen Adria und Apennin. Die Region besitzt sowohl bedeutende Skigebiete als auch Badeorte. Der Abruzzen-Nationalpark ist der älteste Nationalpark in den Apenninen und hat im Schutz von bedrohten Tierarten wie Wolf oder Braunbär eine wichtige Rolle gespielt. Der größte Teil des Parks ist bewaldet. Der Park deckt eine Fläche von 50.683 ha ab.

Die Abruzzen sind das Reich des Peperoncinos und des Safrans und spielen in der dortigen Küche natürlich eine zentrale Rolle. Traditionell wird ein Sugo mit Tomaten, Bauchspeck, Peperoncino und Pecorino zubereitet.

Für Wanderbegeisterte empfiehlt sich besonders Castelli, einer der schönsten Orte der Abruzzen in der Provinz Teramo, dicht am Saum der steil abfallenden Nordflanken des Gran-Sasso-Gebirges. Ungeachtet der wilden Bergszenerie liegt der Ort nur 497 Meter hoch, inmitten von Wiesen und Feldern mit vereinzelten Bauernhöfen.

Historische Sehenswürdigkeiten sind in den Städten Pescocostanzo, L´Aquila und Sulmona zu bewundern. An der Adriaküste gibt es einige sehr schöne und auch gern besuchte Badeorte. Der bekannteste unter ihnen ist wohl Pescara.

Wir beginnen unsere Rundfahrt entlang der südlichen Küste mit der Ortschaft Vasto und gelangen von dort aus zu dem Badeort San Vito Chietino. Nicht weit von dort befindet sich das Städtchen Lanciano mit der sehenswerten gotischen Kirche Santa Maria Maggiore. Dann geht es weiter nach Ortona und dem Seebad Francavilla al Mare. Weiter in nördlicher Richtung gelangen wir zu den Badeorten Alba Adriatica und Martinisciuro. Überall treffen wir auf schöne Strände die zu einem Badeaufenthalt einladen.

Die Ortschaft Castelli


Pescara





Die schönsten Orte Südtirols

Schreiben von agathe den Juli 7th, 2007 — in Trentino-Südtirol

Bozen ist mit seinen 100.000 Einwohnern die Landeshauptstadt von Südtirol. In ihrer schönen Altstadt gibt es gute Einkaufsmöglichkeiten. Im hiesigen Archäologiemuseum ist der so genannte “Ötzi” ausgestellt. Bozen ist zudem ein geeigneter Ausgangsort für Wanderungen in die Dolomiten.

Die Bischofsstadt Brixen ist die Kultur- und Kongress-Stadt Südtirols. Sie liegt in einem weiten Talkessel, wo die beiden Flüsse Eisack und Rienz ineinander übergehen. Ebenso verschmelzen in Brixen Kunst, Kultur und Südtiroler Lebensart auf harmonische Weise miteinander.

Das Dorf Tirol ist die Wiege des Landes Tirol. Es liegt inmitten von Weinbergen und Obstgärten und bietet viele Sehenswürdigkeiten, darunter das Schloss Tirol aus dem 12. Jahrhundert.

Unweit vom Nationalpark Stilfser Joch und in der Nähe von Meran liegt die idyllische Gemeinde Goldrain (650 Meter). Sie ist die burgenreichste Gemeinde Südtirols. Am Sonnenberg gelegen, ist Goldrain ein idealer Ausgangspunkt für Panorama- und Höhenwanderungen.

Kastelruth (1.060 Meter) ist der Heimatort der berühmten Kastelruther Spatzen. Der Hauptort des Schlerngebietes liegt eingebettet zwischen Wiesen und Wäldern. Inmitten einer der schönsten Winterlandschaften bietet der malerische Ort einzigartige Berg- und Talabfahrten in traumhafter Kulisse.

Der bekannte Kurort Meran, die “Perle Südtirols”, liegt in einem idyllischen Talkessel und wird im Norden und Osten von hohen Bergen umgeben. Neben dem mittelalterlichen Stadtkern verfügt Meran über herrliche Parkanlagen und schöne Promenaden mit einer für die Region untypischen Flora mit Palmen, Zypressen, Kakteen und anderen exotischen Pflanzen. Das Stadtzentrum und die unmittelbare Umgebung der Stadt beherbergen zahlreiche kunsthistorische Schätze. Neben märchenhaften Schlössern gibt es eine Vielzahl gotischer Kirchen und anschauliche Museen. Der mittelalterliche Stadtkern mit seinen Lauben und Gässchen sowie die Grünanlagen der Stadt sind einen Besuch wert.

Das Bergdorf Obereggen (1.460 Meter) liegt in einer bezaubernden Landschaft. Wander- und Naturfreunde können zahlreiche lohnenswerte Ziele der Umgebung besuchen. Am so genannten “Westtor der Dolomiten” thront das Schloss Karneid; in romantischer Umgebung führt eine Straße hinauf zu schmucken Eggentaler Bergdörfern und zum Wallfahrtsort Maria Weißenstein.

Der traditionsreiche Ort Seis am Schiern (1.002 Meter) liegt im Talkessel zwischen Mühlen und Luttach am Naturpark Schiern. Der Hauptort wird von der mächtigen Burg Taufers bewacht.

Im Tauferer Ahrntal, mit Aussicht auf die schneebedeckten Gipfel der Zillertaler Alpen, liegt das sehenswerte Steinhaus (1.050 Meter). Im Sommer ist der Ort ein geeigneter Ausgangspunkt für zahlreiche Wanderungen, z. B. zum Klaussee (2.150 Meter), einem der schönsten Bergseen Südtirols.

St. Ulrich (1.236 Meter) ist der Hauptort des Grödnertals. Aus dem romantischen und malerischen Ort stammt Luis Trenker. Aus St. Ulrich geht es per Lift direkt zu den Ski- und Wandergebieten Seceda, Seiser Alm und Raschötz.

Trafoi (1.570 Meter) liegt am berühmten Stilfserjoch, an dessen Pass-Straße Motorradfahrer und Radfahrer gerne die Alpen überqueren. Für Skifahrer und Wanderer erstreckt sich in Trafoi am Stilfserjoch und in der Ortlerarena ein hervorragend erschlossenes Gebiet.

Der Urlaubsort Welsberg (1.080 Meter) eignet sich als Ausgangsort für Ausflüge in die Sextner Dolomiten mit den weltberühmten “Drei Zinnen” und zum idyllisch liegenden Pragser Wildsee.


Südtirol und seine Bräuche

Törggelen bezeichnet den Südtiroler Brauch, im Herbst in geselliger Runde eine Mahlzeit einzunehmen, auch Marende- oder Jause ganannt. Typisch für eine “Törggele-Mahlzeit” sind der süße Most (“Sußer”), junger Wein (“Nuier”) als Getränk sowie ein Abschluss mit gerösteten Kastanien (“Keschtn”), in Deutschland auch Maronen oder Maroni genannt Als Hauptgericht gab es früher hauptsächlich Südtiroler Bauernspeck und Kaminwurzen (meist aus hauseigener Produktion) oder einfache Gerichte aus der Bauernküche Südtirols. Heute werden Südtiroler Bauernspeck, Käse, Kaminwurzn, Schüttelbrot, Vinschgerl, Maronen und Rotwein serviert. Oft gibt es auch deftige Schlachtplatten mit Surfleisch, Sauerkraut, Speckknödeln, und diversen Würsten, bestehend aus Blut- und Hauswurst, zur Auswahl.

Der Ursprung des Törgelens “Törggelen”, stammt von “Torggl” ab, dem Raum, in dem die Weinpresse stand und in dem das Törggelen früher stattfand und mit dem Feiern der Ernte in Zusammenhang zu bringen ist. Inzwischen hat sich der Ort des spätherbstlichen Törggelens in urige “Buschenschänken” – “Bäuerlichen Schankbetriebe als Hofausschank” und “Jausestationen” verlegt und wurde eine Attraktion Südtirols.
Buschenschänke mit alter Tradition, die einen Großteil der Produkte noch selbst herstellen, sind mehr oder weniger selten zu finden und regelrechte Geheimtipps. Das Törggelen ist ein geselliges Ereignis mit guter Stimmung in fröhlicher Runde.