Sardinen – eine Perle im Mittelmeer

Schreiben von agathe den September 28th, 2007 — in Sardinien

Sardinien ist nach Sizilien die zweitgrößte Insel im Mittelmeer. Die Hauptstadt ist Caglari. Die Insel machte in den sechziger Jahren hauptsächlich durch die mondäne Costa Smeralda des Aga Khan von sich reden. Seither wurde die Insel nach und nach immer mehr vom Tourismus erschlossen.

Die zahllosen kilometerlangen weißen Sandstrände gehören zu den schönsten im Mittelmeer. Hier findet man selbst in der Hochsaison ausreichend Plazt zum Liegen. Zu den schönsten unter Ihnen zählen der Strand “La Cinta” bei San Teodoro und die Dünenstrände der Costa Verde. Foto: Adrian de la Vega; “Costa Smeralda”

 

Sardinien ist aber auch eine Felseninsel. Hier findet man Felsen in allen Arten, Formen und Grössen, am ausgeprägtesten in den bizarren Steinlandschaften der Gallura im Inselnorden. Mit am schönsten ist dort die malerische Bucht von Capo Testa , der wohl faszinierendste Ort im Norden Sardiniens . Foto: goliabrenda; “Capo Testa”

Zu den landschaftlichen Höhepunkten zählen neben Capo Testa auch das Massiv des Supramonte bei Nuoro, der Golf von Orosei und die Inseln La Maddalena und Caprera im Norden.

In Olbaia befindet sich der meistangeflogenste Flughafen der Insel und gleichzeitig auch der wichtigste Schiffshafen Sardiniens. Ansonsten hat das Städtchen aber wenig zu bieten. Anders hingegen die nördlich von Olbaia gelegene Costa Smaralda. Hauptort und Treffpunkt der VIP’s ist das mondäne Porto Cervo. Sehenswert ist dort auch das kleine Dorf San Pantaleo.

Weitere schöne Orte sind Alghero, Bosa, Cagliari, Orosei, Posada und Tempio Pausania.

Zu den kulturellen Leckerbissen zählen die mächtige Nuraghenfestung Su Nuraxi bei Barumini, die archäologischen Museen von Cagliari und Sassari, das Volkskundemuseum in Nuoro und die Wandmalereien von Orgosolo.

Foto rechts: gienepien; “Porto Cervo”

Surftipps Sardinien:

Hotels, Bed and Breakfast, Camping, Essen & Trinken

 

 

 





Wunderschönes Sizilien

Schreiben von agathe den September 25th, 2007 — in Sizilien, Urlaub in Italien

Sizielien ist mit einer Fläche von 25.000 qkm die größte Insel des Mittelmeeres. Wohl niergendswo in Europa kam es zu einer so ausgeprägten Vermischung von Kulturen wie auf Sizilien. Durch die Adern der Sizilianer fließt auch das Blut von Griechen, Römern, Normanen, Staufern, Franzosen und Spaniern, die zweifesohne auch das Bild der Insel geprägt haben: griechische Tempel, normannische Kathedralen und üppige arabische Gärten. So unterschiedlich wie ihre Kulturen ist auch das Landschaftsbild der Insel: Blühende Orangenplantagen, kahle Wüstengegenden, idyllische Barockstädtchen, überfüllte Badeanstalten und einsame Strände. Foto : berlin-overnight

Wenn man an Sizilien denkt, ist der Gedanke an die Mafia nicht weit. Oft werde ich gefragt: ” Kann man sich denn als Tourist hier sicher fühlen”? Hier kann ich nur getrost mit “JA” antworten. Touristen haben von der Mafia nichts zu befürchten, denn schließlich verdient dieser “ehrenwerte Verein” am Tourismus kräftig mit und möchte keinen seiner Devisenbringer in die Flucht schlagen.

Zu den absoluten Highlights der Insel gehören Taormina, Catania, der 3300 m hohe Vulkan Etna, die Altstadt von Siracusa, und die Barockstädte Noto, Mòdica und Ragusa , die 2002 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurden.

Foto Randomway: Blick auf Mòdica

                                                                                   Foto: onefivenine; Taormina mit Blick auf den Etna

Die schönsten Strände findet man an der Südküste, Sehenswürdigkeiten sind hier allerdings rar. Foto: Anton Fortunatov; Strand von Siculiana Marina

Urlaub mit Kindern

Für Urlaub mit Kindern auf Sizilien empfehle ich besonders Unterkunft in Feriendörfern. Hier habe ich einige der besten aufgelistet: Camping- und Feriendörfer auf Sizilien





Die heilige Legende von Loreto

Schreiben von agathe den September 19th, 2007 — in Marken, Urlaub in Italien

Die Ortschaft an der italienischen Adriaküste südlich von Ancona mit nur knappen 11.743 Einwohnern ist die Metropole des Marienkults und neben dem Petersdom in Rom der zweitwichtigste Wallfahrtsort in Italien.

Hier soll sich nichts Geringeres als das originale Elternhaus der hl. Maria aus Nazareth befinden, in dem diese geboren wurde, in dem die Verkündigung geschah und wo schließlich Jesus aufwuchs. Laut einer Legende soll das Haus nach der Eroberung Palästinas im Jahr 1294 von Engeln nach Kroatien gebracht worden sein, von wo es dann auf mancherlei Umwegen nach Italien gelangte und schließlich in Loreto landete. Diese fantastische Story konnte selbst der Vatikan nicht glauben. Laut Vatikan wurde das heilige Haus von einer Kaufmannsfamilie namens Angeli (zu deutsch: Engel) etwa um 1994 nach Loreto gebracht und so sei die Sage entstanden, daß es von Engeln eingeflogen wurde.

Im 15. Jahrhundert baute man um das Haus eine mächtige Renaissance-Basilika um es von Pirattenangriffen zu schützen und um weitere Reisen des abenteuerlustigen Häuschens zu verhindern.

Piazza della Madonna mit Basilika

Soll man diese Geschichte glauben? Wie auch immer Loreto hat diese Sage zu großem Reichtum verholfen. Gut zwei Millionen Pilger besuchen alljährlich den heiligen Ort und ganz Loreto erblüht im Marienkult.

Pilger stehen geduldig schlange

 

 

Sehr beeindruckend: Das Innere der Basilika

 

 

 

 

 

 

Fotos: Martin Thomas