Italienisch in der Toskana
Italienisch ist eine romanische Sprache und wie in jeder Sprache gibt es eine Vielzahl an Dialekten. Es ist in der Tat so, das Sardisch, Sizilianisch oder Napoletanisch im restlichen Italien nur teilweise oder fast gar nicht verstanden werden. Das toskanische Italienisch, das in den Städten Pisa, Florenz und Siena gesprochen wird, gilt hingegen als das reine und dialektfreie Italienisch. Toskanisch wurde zum wahren Italienisch und dies nicht aus politischen Gründen, sowie man es vielleicht vermuten möchte, sondern vielmehr aus kulturellem Prestige heraus. Die bedeutensten Werke der italienischen Literatur wurden in toskanisch verfasst. Wer kennt etwa nicht Dante Alighieri, Peterarca und Boccaccio? Alle sie schrieben ihre Werke im toskanischen Dialekt, der dann zuerst von der noblen Gesellschaft und dann nach und nach in ganz Italien adoptiert wurde. Toskanisch wurde ein Symbol für Bildung und Status und ist es bis heute geblieben.
Die italienische Grammatik ist sehr komplex und es gibt eine ganze Menge an unregelmäßigen Verben und Substantiven und der Konjunktiv kann einem wahrlich verrückt machen. Also warum sich mit der Grammatik abquälen? Bei einem Sprachurlaub wird Italienisch leicht gemacht. Ein Italienisch Grundkurs, zum Beispiel, gliedert sich in täglich 2 Stunden Grammatik und 2 Stunden Konversation und man hat den halben Tag frei für Tourismus, Strand und Vergnügen. Für die etwas Strebhafteren gibt es Italienisch Intensivkurse, die sich aus 4 Stunden Gruppenunterricht am Vormittag und 2 Stunden Konversation am Nachmittag bilden. Oder warum nicht Italienisch lernen, indem man einfach nur seinem Hobby nachgeht? Malkurse, Kunstegeschichte, Kochkurse und Weinproben sind eine ideale Ergänzung zum Sprachunterricht und bieten zudem eine ganze Menge an Spaß und Gaudi.
