Italienisch in der Toskana

Schreiben von agathe den Mai 28th, 2008 — in Toskana

Italienisch ist eine romanische Sprache und wie in jeder Sprache gibt es eine Vielzahl an Dialekten. Es ist in der Tat so, das Sardisch, Sizilianisch oder Napoletanisch im restlichen Italien nur teilweise oder fast gar nicht verstanden werden. Das toskanische Italienisch, das in den Städten Pisa, Florenz und Siena gesprochen wird, gilt hingegen als das reine und dialektfreie Italienisch. Toskanisch wurde zum wahren Italienisch und dies nicht aus politischen Gründen, sowie man es vielleicht vermuten möchte, sondern vielmehr aus kulturellem Prestige heraus. Die bedeutensten Werke der italienischen Literatur wurden in toskanisch verfasst. Wer kennt etwa nicht Dante Alighieri, Peterarca und Boccaccio? Alle sie schrieben ihre Werke im toskanischen Dialekt, der dann zuerst von der noblen Gesellschaft und dann nach und nach in ganz Italien adoptiert wurde. Toskanisch wurde ein Symbol für Bildung und Status und ist es bis heute geblieben.

Die italienische Grammatik ist sehr komplex und es gibt eine ganze Menge an unregelmäßigen Verben und Substantiven und der Konjunktiv kann einem wahrlich verrückt machen. Also warum sich mit der Grammatik abquälen? Bei einem Sprachurlaub wird Italienisch leicht gemacht. Ein Italienisch Grundkurs, zum Beispiel, gliedert sich in täglich 2 Stunden Grammatik und 2 Stunden Konversation und man hat den halben Tag frei für Tourismus, Strand und Vergnügen. Für die etwas Strebhafteren gibt es Italienisch Intensivkurse, die sich aus 4 Stunden Gruppenunterricht am Vormittag und 2 Stunden Konversation am Nachmittag bilden. Oder warum nicht Italienisch lernen, indem man einfach nur seinem Hobby nachgeht? Malkurse, Kunstegeschichte, Kochkurse und Weinproben sind eine ideale Ergänzung zum Sprachunterricht und bieten zudem eine ganze Menge an Spaß und Gaudi.

Sprachreisen Italien





Rund um den Salento – ein Besuch in Gallipoli

Schreiben von agathe den Mai 19th, 2008 — in Apulien

Gallipoli ist einer der schönsten Küstenstädte im tiefen Süden des Stiefels und wurde von griechischen Kolonisatoren mit dem Namen Kalì pòlis, was soviel wie schöne Stadt bedeutet, gegründet. Die Altstadt liegt bildhübsch auf einer Insel, umzogen von einer Mauer, auf der heute eine Ringstraße verläuft.

Oben am Beginn der Altstadt steht eine uralte Markthalle. Das historische Zentrum zeigt sich mit seinen verwinkelten Gassen und seinen alten Bauten. In den Innenhöfen trocknen Peperoncini und an den Kais flicken die zahlreichen Fischer ihre Netze. Mitten in der Altstadt steht sehr breit und wuchtig die Kathedrale Sant’Agata mit einer Fassade im üppigsten Salentiner Barock. Ebenso schön wie ein Bummel durch die alten Gassen ist ein Spaziergang auf der Ringstraße um das historische Zentrum.

In der Neustadt pulsiert um den kilometerlangen Corso Roma allabendlich das Leben, zahllose elegante Shops und moderne Boutiquen reihen sich hier aneinander.

Südlich von Gallipoli erstreckt sich die Baia Verde, ein langes Dünenband, das nur gelegentlich von niedrigen Klippen unterbrochen wird. Nördlich hingegen, findet man eine abwechslungsreiche Felsenküste, mit wunderschönen Buchten und Sandstränden.

Foto: www.flickr.com

Hotels in Gallipoli